Wechsel an der AK-Spitze
- Mittwoch, 10. April 2013 @ 09:33
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Ohne die Stimmen der Freiheitlichen (FA), also aus jenem Lager, dem die Arbeiterkammer immer schon ein Dorn im Auge war, wurde Rudolf Kaske mit 83,13 Prozent als neuer Präsident der AK-Wien gewählt. Davor hielt der seit 16 Jahren amtierende Vorgänger, Koll. Tumpel, seine Abschiedsrede. Unter anderem wurde dabei die Ausbildungsgarantie und das Sozialdumpinggesetz positiv hervorgehoben.
Bei der am 10. August 2012 stattgefundenen Arbeiterbetriebsratswahl im 4-Sterne-Hotel Sotours hat die vom GLB unterstützte Liste Jurjans zwei Mandate erreicht (2008: ein Mandat). Damit hat der in der Öffentlichkeit als KPÖ-Bezirksrat in Wien-Margareten bekannte Wolf Goetz Jurjans sein gleichzeitig ausgeübtes Betriebsratsmandat erfolgreich verteidigt und seine Liste ihre Position durch ein weiteres Mandat ausgebaut.
Mit einer Aktion vor einem Postamt in der Wiener Innenstadt protestierte der GLB in Wien gegen die EU-weit stattfindende Zerschlagung und Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen im Rahmen eines europaweit stattgefundenen Aktionstages des Weltgewerkschaftsbundes: "Dabei geht es uns auch um die im öffentlichen Sektor Beschäftigten", so der Wiener GLB-AK-Rat Robert Hobek.
Der GLB brachte in der letzten Wiener AK-Vollversammlung u.a. einen Antrag zur Steuerfrage ein, welcher der BürgerInneninitiative "Sozial steuern. Löhne entlasten. Reichtum besteuern" entspricht. Die FSG-Mehrheit konnte sich damals nicht durchringen, dem Antrag gleich die Zustimmung zu geben - so wurde er zugewiesen. In der Sitzung des Finanzausschusses vom 16.12.2011 wurde dieser Antrag nun angenommen.