Die 4. Vollversammlung der steirischen Kammer für Arbeiter und Angestellte fordert den zuständigen Landesrat Erlitz auf, so rasch wie möglich den einstimmigen Beschluss des Grazer Gemeinderates vom 14. April 2005 umzusetzen, mitversicherte Angehörige von Versicherten, die vom Spitalskostenbeitrag befreit sind, ebenfalls von dieser Zahlung zu befreien." So lautet der erste der beiden Anträge von GLB-Mandatar Peter Scherz , den die steirische AK-Vollversammlung am 30. Juni 2005 beschloss; zwei weitere wurden an die zuständigen Ausschüsse verwiesen.
Zwei Anträge des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) wurden auf der 3. Vollversammlung der steirischen AK am 7. April 2005 gegen die Stimmen von ÖAAB und FP angenommen: Die Regierung wird aufgefordert, gegen die Angriffe auf Arbeitszeit und Lohnniveau Stellung zu nehmen und für eine generelle Arbeitszeitverkürzung einzutreten. Der zweite Antrag befasst sich mit Initiativen für das Aichfeld, wobei die öffentliche Hand auch wieder Eigentümerfunktionen übernehmen solle.
In der 2. Vollversammlung der steirischen AK vom 7. November 2004 brachte Linksblock-Mandatar Peter Scherz zwei Dringlichkeitsanträge ein. Dabei ging es um die Solidarität mit den Beschäftigten der Autoindustrie in Deutschland und um die Gemeindewohnungen in Graz. Die Solidarität mit den Protestaktionen der Belegschaften des General Motors Konzerns und von VW ist nach Auffassung des Linksblocks aus prinzipiellen Gründen notwendig.