Exempel starten: Zielpunktinsolvenz-Zahlungen regressieren!
- Freitag, 4. Dezember 2015 @ 17:17

Zum Glück der betroffenen Kolleg_innen sind ihre Außenstände mit dem Insolvenzentgeltfonds abgesichert. Dieser wichtige Arbeitnehmer_innenschutz wird aus dem Dienstgeberbeitrag zur Sozialversicherung finanziert und ist Teil der oft kritisierten Lohnnebenkosten. „Fakt ist, dass Unternehmer_innen ihren Beschäftigten nichts schenken. Wir erarbeiten uns auch die Lohnnebenkosten selbst und sind ein indirekter Teil unseres Einkommens“, erklärt Stingl.
Fakt ist ebenfalls, dass Herr Pfeiffer alles andere als arm ist! Die Summe der ausstehenden Gehaltsforderungen machen gerade einmal zwei Prozent seiner prall gefüllten Privatschatulle aus – erwirtschaftet mit den Gewinnen, für die seine Arbeiter_innen und Angestellten jahrelang gebuggelt haben,“ so Stingl weiters.
Der Bundesvorsitzende des GLB befürchtet jetzt Trittbrettfahrer, die versuchen werden, wie Pfeiffer ihre Gewinne zu horten und ihre Verluste zu sozialisieren. Er fordert daher von den Verantwortlichen des Insolvenzentgeltfonds ein Exempel gegen diese unverschämte Herangehensweise und verlangt, dass die ausbezahlten pfeifferischen Gehaltsschulden gerichtlich von dem Zielpunkt-“Pleitier“ eingeklagt werden. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen startet der GLB eine Email-Aktion (www.sozialsteuern.at) an den Leiter des Insolvenzentgeltfonds, bei der sich jedeR dieser Forderung anschließen kann.