GLB urgiert Lehrlingseinstellungsgesetz und Berufsausbildungsfonds
- Dienstag, 17. August 2010 @ 15:29

Konkret verlangt der GLB ein Lehrlingseinstellungsgesetz, das Unternehmen verpflichtet aliquot zur Beschäftigtenzahl Lehrlinge auszubilden. Ebenso wichtig ist ein Berufsausbildungsfonds, in welchen alle nicht ausbildenden Unternehmen einzahlen und aus welchem ausbildende Betriebe Förderungen erhalten.
Nicht gelten lässt der GLB die Argumente von WKO-Generalsekretärin Anna-Maria Hochhauser, die der schlechten Wirtschaftslage die Schuld am Lehrstellenmangel und mangelnder Mobilität, Flexibilität und Bildung der Jugendlichen gibt: „Damit wird gezielt verdrängt, dass die Gewinne der Unternehmen durchwegs schon wieder im Steigen sind und dass die Wirtschaft neben der Politik mitverantwortlich für die Reformblockade im Bildungswesen und damit auch für die Bildungsdefizite von SchulabgängerInnen ist“, so Antlanger und fordert die Eingliederung der Berufsausbildung in das allgemeine Bildungswesen um die bestehenden Sackgassen zu überwinden.
Obwohl mit der von der rotschwarzen Regierung zu verantwortenden erleichterten Kündigungsmöglichkeit für Lehrlinge behauptet wurde, damit um 5.000 Lehrstellen mehr zu schaffen ist der Lehrstellenmangel größer geworden. Der GLB verlangt daher auch die Wiederherstellung des früheren Kündigungsschutzes.