GLB fordert Ablöse von Michaelis
- Montag, 26. Januar 2009 @ 12:02

Unter seiner Regie wurde bekanntlich die AUA systematisch zugrunde gewirtschaftet und dann faktisch an die deutsche Lufthansa verschenkt. Scharf zurückgewiesen wird vom GLB auch Michaelis´ neuerlicher Vorstoß für eine Personalagentur in welche pragmatisierte Beschäftigte der Post und Telekom abgeschoben werden sollen der mit der Forderung nach einer Änderung des Beamtendienstrechts verbunden wird. In Verbindung mit neuen Ansagen für die Fortsetzung des Personalabbaus und der Schließung von Postfilialen wird der Post-Gipfel vom Vorjahr als Makulatur erklärt, die vollmundigen Streikansagen von GPF-Vorsitzenden Gerhard Fritz haben sich als wirkungslos erwiesen.
Angesichts des Desasters am Finanzmarkt und dem Scheitern der neoliberalen Politik nach dem Motto „Mehr privat, weniger Staat“ tritt der GLB dafür ein, die seit Jahren faktisch nur mehr als Privatisierungsagentur dienende ÖIAG aufzulösen und ihre Agenden direkt von der Regierung zu übernehmen. Derzeit hält der Staat über die ÖIAG Beteiligungen an den börsennotierten Unternehmen Post AG (51 Prozent), Telekom AG (27,4 Prozent) und OMV (31,5 Prozent) sowie an der nicht börsenotierten GKB-Bergbau GmbH (100 Prozent).
„Statt sich aus diesen Beteiligungen zurückzuziehen muss das öffentliche Eigentum gestärkt, ausgebaut und verfassungsmäßig geschützt werden“, fordert Hobek und verweist darauf, dass in Oberösterreich der dortige SPÖ-Chef Erich Haider für einen Rückkauf der privaten Anteile an der Energie AG eintritt. Kanzler Faymann sollte sich daran auch für die Post und Telekom ein Beispiel nehmen“, so Hobek abschließend.